Die Spendensumme, die Tempo Toilettenpapier im Rahmen der „Tempo Hygiene- Initiative“ sammelt, geht anschließend direkt nach Uganda. Ziel ist es, auch dort die hygienischen Bedingungen – vor allem der Landbevölkerung – zu verbessern und den Menschen ein besseres und gesünderes Leben zu ermöglichen.
In Uganda wächst die Bevölkerung jährlich um vier Prozent. Daher leidet in dem ostafrikanischen Land vor allem die Landbevölkerung unter besonders schlechten Hygienebedingungen. Von den 31 Millionen Einwohnern haben rund 11 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die Versorgung mit sanitären Anlagen liegt zwischen 62 und 74 Prozent. Über 29.000 Kinder sterben jedes Jahr an den direkten Folgen von Durchfallerkrankungen. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 51,9 Jahren.
Die Menschen in Uganda brauchen Hilfe. Deshalb fließen die Spendengelder der „Tempo Hygiene-Initiative“ in Hilfsprojekte im Land am Äquator. WaterAid und seine 19 Partner setzen dort eine Vielzahl unterschiedlicher Projekte in den ländlichen Regionen um. Sie fungieren als Interessensvertreter zwischen den Gemeinden und der Regierung und bauen Wasserstellen und Latrinen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Region Amuria, die 2007 von schweren Überflutungen heimgesucht wurde. Hier sind die Hygienebedingungen besonders verheerend. Durch die Flut wurden zahlreiche Wasserstellen verschmutzt und sanitäre Anlagen zerstört.
Mit Hilfe der „Tempo Hygiene-Initiative“ erhalten in Uganda rund 30.000 Menschen den Zugang zu sicherem und sauberem Trinkwasser und zu funktionierenden sanitären Einrichtungen. Außerdem werden 25.000 Menschen zu Hygiene-Themen geschult.







